5 Hidden Places in Portugal

5 Hidden Places in Portugal 2

Für dieses Jahr haben wir uns eine Auszeit für 2 Wochen in Portugal gegönnt. Mit einem Mietwagen sollte die Reiseroute vom Norden nach Süden befahren werden. Die ersten 4 Tage haben wir in und um Porto verbracht. Danach sind wir weiter nach Lissabon gefahren. Ein kurzer Zwischenstopp in Evora und schließlich haben wir die zweite Woche in den Algarven verbracht. Auf unserer Rundreise durch Portugal haben wir so einige versteckte Orte entdeckt, die, trotz oder wegen der wegbleibenden Touristenmassen, es Wert sind einen Besuch abzustatten. Diese möchte ich euch heute vorstellen.

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Amarante

Amarante 1

Amarate ist eine kleine gemütliche Stadt, die zwischen Porto und den Weinbergen des Douro liegt. Definitf einen kuzen Abstecher Wert, um unter der mitteralterlichen Brücke von Amarante spazieren zu gehen oder am Staudamm des Rio Tamega kurz zu verweilen. In der Nähe kann man das Kloster und die Kirche besichtigen, oder einfach in der romantischen Innenstadt bummeln.

Amarante 2

Amarante 3

Casa de Mateus

Mateus 1

In der Casa de Mateus erwartet euch ein Palast in barocker Architektur mit einer weitreichenden Gartenanlage. Wir haben uns dafür entschieden nur den Garten zu besuchen. Wer allerdings möchte, kann an einer Führung durch den ganzen Palast teilnehmen. Die komplette Anlage ist in verschiede Sektoren unterteilt und lädt zum Entdecken ein. Es gibt mehrere Gärten zu bestaunen, darunter einen Rosengarten, ein Labyrinth aus Buchsbaumheckten und eine Teichanlage. Weiterhin hat man Zugang zu den Weinreben aus denen der bekannte Mateus Rosé hergestellt wird. Kleiner Hinweis für die Weinkenner: Lasst euch nicht von dem äußeren des Rosé abschrecken. Die bauchige Flasche erinnert einen zwar an einen schlechten übersüßten Rotwein, jedoch gut gekühlt schmeckt der Mateus Rosé am besten als Begleitung zum Apéro.

Mateus 2

Mateus 3

Mateus 4

Mosteiro da Batalha

Mosteiro da Batalha

Wer nur eine einzige Kirche in ganz Portugal besichtigen möchte, sollte sich die Zeit nehmen nach Batalha zu fahren. Die Kirche entstand aus einem Versprechen des Dom Joao an die Jungfrau Maria, dass, wenn er den Krieg gegen den König Juan I. von Kastilien und seiner zahlenmäßig überlegenen Streitmacht siegte, er ihr eine prächtige Abteil bauen wird. Nur zwei Jahre später 1387 begannen die Arbeiten am Kloster. Heute zählt das beeindruckende Gebäude zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Mosteiro da Batalha 5

Mosteiro da Batalha 3

Mosteiro da Batalha 4

Cromlech de Almendres

Cromlech Almendres 1

Wie jetzt, Steine sollen nicht sehenswert sein? Auf dem Weg um das Steinoval zu besichtigen, erwartet einen eine Fahrt durch unzählige Haine von Oliven- und Korkbäumen. Die unbefestigten Straßen, die zu der Stätte führen sind ganz typisch in Portugal und schlängeln sich durch eine bemerkenswerte Landschaft aus roter Erde. Was die Megalithengruppe selbst angeht, vermutet man, dass sie astrologischen Zwecken dienten oder eine Stätte der Zusammenkunft oder heiliger Rituale war.

Cromlech Almendres 2

Cromlech Almendres 3

Cacela Velha

Cacela Valha 2

Cacela Velha, so nennt sich das Dorf an den Sandinseln. Im Gegensatz zu den markanten Felsenklüften, welche man mit den Algarven asoziiert, erwartet einen hier Sandstrand soweit das Auge reicht. Je nach Gezeiten kann man entweder zahlreiche Fischerboote beobachten, oder an dem weitreichenden Strand einen langen Spaziergang machen. Auch Bootstouren inklusive Vogelbeobachtung oder Kitesurf-Ausflüge werden hier angeboten.

Cacela Valha 1

Cacela Valha 3

Insider-Tipp:

Wer in der Gegend eine Weile bleiben will, dem kann ich das Converses de Alpendre an Herz legen. Umsäumt von Orangenhainen, kann man in diesem Hotel perfekt abschalten. Die Einrichtung des Geländes und der Zimmer sind einfach ein Traum. Mit Pool, Hängematte, Baumhaus, und Garten mit Olivenbäumen ist das Urlaubsfeeling garantiert. Die Atmosphäre auf dem Gelände ist wunderbar freudlich und familiär. Das Abendessen, welches von Dienstag bis Samstag angeboten wird, war unser Highlight. Es wird ein hervoragendes 6-Gänge-Menü angeboten, welches mit viel Liebe gekocht und serviert wird. Die Zutaten werden täglich frisch bei den lokalen Händlern eingekauft oder stammen aus dem hoteleigenen Garten. Jedes Gericht wird vom Koch persönlich jedem einzelnen Gast erläutert. Der Tintenfisch aus der Region ist das Signature-Gericht des Kochs und war einfach der Beste den ich bis jetzt je gegessen habe.

Conversas de Alpendre 1

Conversas de Alpendre 4

 

Conversas de Alpendre 2

Conversas de Alpendre 3
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